Von Speyer bis km 460

Speyer: wie in Laufenburg unglaublich schlimme Denkmäler aus der Kriegszeit. Weder Kontextualisierung oder ähnliches. Man bleibt staunend zurück. Schlimm.

Themawechsel: heute hat es das erste mal geregnet. Wir wollten eigentlich draussen übernachten, aber die Wetterprognose hat Gewitter vorausgesagt. Also sind wir wieder in einem dieser Häfen. Yachtclub Speyer war aber sehr angenehm. Leider ist heute alles mit Codes und Codekarten geregelt.

Jedenfalls kam dann der Regen. Wir sassen schon in einer Pizzeria, vorher haben wir das erste Mal seit dem 8.7.22 (!) unser patentiertes Regendach installiert, weils seither wirklich noch nie geregnet hat! Alles hat gepasst und in Anbetracht, dass das eine geschenkte Persenning war, die wir ohne Segelmacher selbst angepasst haben… Wir waren äusserst zufrieden und haben gleich Yoga vorm Schlafen gemacht:

Dunkel wurd’s und der Regen plätscherte fröhlich auf unser Dach.

Endlich vernünftige Temperaturen! Am nächsten Tag war die Luft etwas gereinigt und das Mutterschiff auch.

Noch einmal durch Speyer spazieren und Einkaufen. Schon wieder einer dieser Briefkästen, Deutschland ist wirklich sehr geregelt.

Nichts böses ahnend dreht bei unserer Rückkehr ein Fernsehteam des Südwest Rundfunks (SWR) eine Reportage und nennt das Mutterschiff ein “kurioses Gerät”. Dilettantisch, wenn man bedenkt, wie kurios all’ die schwimmenden Motorboote eigentlich sind. Wir klären den SWR dann über die falsche Namensgebung des Flusses auf, sie scheinen geschockt. Wir werden gefilmt und Schiffsmeister A. von R. wird interviewt.

Danach Auslaufen, Storch und Fahrt durch riesen Industriegebiet Mannheim, Ludwigshafen. Hier ist die Industrie und Xavier Naidoo zuhause und das riecht man.

Frei nach Stiller Has: “Mannheim, dürefahre, dürefahre.”

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Danach low carb, raw vegan healthy. Stay tuned.